Geschmorte Rindsroulade

Gerade jetzt im Winter haben Schmorgerichte wieder Hochkonjunktur. Dieses wunderbare Rezept habe ich von einer lieben Freundin bekommen und bin von der Soße die durch das mehrfach aufgießen mit dem Rotwein entsteht, absolut begeistert. So einfach kann eine hervorragende Soße sein, Dank an Sandra für dieses tolle Familienrezept.

Zutaten:

So viele Rouladen wie Gäste kommen
je 2 Scheiben Frühstückspeck pro Roulade
Senf & Tomatenmark
3 Zwiebeln fein gewürfelt (für die Rouladen)
2 Zwiebeln fein gewürfelt (für die Soße)
Gewürzgurken fein gewürfelt
2-3 Karotten fein gewürfelt
1 Chilischote fein gehackt
2-3 Esslöffel Tomatenmark
500 ml Rotwein (ein guter Burgunder oder Chianti passen gut)
750 ml frische Brühe oder Fond vom Rind

Zubereitung:

Die Rouladen mit Senf und Tomatenmark bestreichen, dann den Frühstücksspeck darauf geben. Die fein gewürfelten Zwiebeln und Gurken auf den Rouladen verteilen und diese dann aufrollen und mit Spießen feststecken oder mit Küchengarn binden. Jetzt mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Etwas Öl in einer ofenfesten Form erhitzen und die Rouladen nach und nach darin von allen Seiten scharf anbraten. Die Rouladen aus der Form nehmen und die Zwiebeln, Karotten und Chilli im Bratfett anschwitzen. Nun das Tomatenmark hinzufügen und unter rühren mit anrösten bis ein leichter Film auf dem Topfboden entsteht (aufpassen das dass Tomatenmark nicht anbrennt, sonst wird es bitter), jetzt mit dem ersten Glas Rotwein ablöschen und diesen fast ganz einkochen lassen, das Ganze so oft wiederholen bis der Wein aufgebraucht ist (so bekommt die Soße eine tolle Farbe und ein Wahnsinns-Aroma).

Dann mit der Brühe oder dem Fond auffüllen und die Rouladen wieder hinzufügen und auf kleiner Hitze oder bei 160 Grad (Unter/Oberhitze) 1-1,5 Stunden schmoren. Nach ca. einer Stunde kontrollieren ob die Rouladen schon gut sind. Ist das Fleisch schön weich geschmort die Rouladen aus dem Topf nehmen, die Soße durch ein Sieb passieren und abschmecken.

Dazu passen hervorragend breite Bandnudeln oder auch Rotkraut und Kartoffeln. Guten Apettit

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